Zukunftsprojekte

Wir sind eine christliche Begegnungs-, Erholungs- und Bildungsstätte im Aufbau. Unweit von Berlin möchten wir in ländlicher Umgebung schwerpunktmäßig Schulen dazu einladen, Möglichkeiten der Selbstversorgung und der tätigen, eigenverantwortlichen Mitgestaltung zu erproben. Als außerschulischer Lernort wollen wir unsere Angebote erweitern und Wohnraum schaffen.

Darüber hinaus soll der Achorhof multifunktional ausgebaut werden, um verschiedenen Verwendungszwecken gerecht zu werden und viele Menschen anzusprechen. So bietet die Scheune nicht nur Unterkunft für Gruppen und ihre Aktivitäten, sie dient auch KünstlerInnen als Atelier und ist ein großartiger Veranstaltungsraum.

Neben der inhaltlichen Arbeit, die von einzelnen Vereinsmitgliedern gestaltet wird, stehen deshalb Bau- und Sanierungsvorhaben im Vordergrund. Durch Menschen mit Ideen und Initiative, Mitmach-Aktionen, Arbeitseinsätze und Spendengelder hoffen wir auf eine stetige Weiterentwicklung des Hofes mit dem Ziel der wirtschaftlichen Unabhängigkeit.  

 

Die Scheune...

 

... wurde im Jahr 1925 gebaut und soll in nicht allzu ferner Zukunft als Scheune 25  bzw. Barn 25  für Veranstaltungen zur Verfügung stehen. Spätestens ihr 100-jähriges Bestehen wollen wir darin feiern! Im Inneren gewinnt sie zwar langsam an Form und Raum, aber sie ist immer noch zu sehr Abstellplatz und zu wenig strukturiert. Gemeinsames Planen und Räumen kann uns hier schon ein großes Stück voranbringen! Die Holzleiter, die auf die Bühne führt, steht zwar sicher, doch ist sie eine ziemlich abenteuerliche Konstruktion und sollte längerfristig einer Treppe weichen. Die Bühne benötigt Vorhänge und Stellwände. 

 

Der Zaun...

 

... muss dringend erneuert werden. Auch das Tor sollte durch ein massives Holz- oder Eisentor ersetzt werden. Ein Rundbogen mit der Aufschrift Achorhof  sähe sicherlich einladend aus!

 

Das denkmalgeschützte Vorderhaus...

 

... zeigt in faszinierender, bloßgelegter Weise den 250 Jahre alten Lehmbau, in dem das Fachwerkhaus einst errichtet wurde. Der überdeutlich sichtbare Alterungsprozess steht als Zeichen der Vergänglichkeit an der Pforte der Hoffnung. Das Haus könnte in saniertem Zustand ein Schmuckstück nicht nur für den Verein, sondern für das ganze Dorf sein.

Es gibt Pläne hinsichtlich der Sanierung und Nutzung des Hauses als Dorftreffpunkt unter Einbeziehung der evangelischen Dorfkirche, die sich gegenüber dem Achorhof auf dem Dorfplatz befindet. Dafür werden demnächst Fördergelder beantragt.

 

Die vierte Seite des Hofes...

 

... spricht für sich. Um diese Ruine ranken sich nicht nur Mythen, sondern auch Träume, die leider alle ziemlich kostenintensiv sind: Die einen würden an dieser Stelle einen Altersruhesitz bevorzugen, die anderen wollen sanitäre Anlagen errichten. Wenn man die Ruine begehbar machen könnte, wäre sie immerhin ein weiterer Ort für besondere Events.

 

Da die Verwirklichung anderer Projekte uns dringlicher erschien, blieb die Ostseite des Hofes bisher dem Verfall überlassen. Nun wollen wir uns ihrer annehmen und ein tragbares Konzept entwickeln, das wir bald als weiteres Fundraising-Projekt vorstellen werden.