Newsletter Oktober 2020

                                                                                                                                                                                                                                                                                     05.10.20

 

Liebe Leserinnen und Leser,

 

trotz steigender Infektionszahlen gelingt es dem Verein, den Betrieb am  Achorhof aufrechterhalten. Unter Einhaltung der Hygienevorschriften fanden im September ein Mitmachtag, eine Hl. Messe, ein Konzert, eine Geburtstagsfeier und etliche Übernachtungen statt. Über das Erntedankfest am Gedenktag des Hl. Franz von Assisi werde ich im kommenden Newsletter ausführlicher berichten. Nur so viel: Sowohl die TAGE GEMEINSAMEN LEBENS (TGL), die mit der Veranstaltung am 4. Oktober starteten, als auch die Konzertreihe MUSIKALISCHER SALON werden vom Bonifatiuswerk als innovatives Format gefördert und begleitet.  

Man kann es nicht anders ausdrücken: Es herrscht räumlich und zeitlich gut verteilt ein reges Leben auf dem Hof!  Das Ambiente auf dem Land zieht viele Menschen aus Berlin magisch an – dennoch können auch die Ruhebedürftigen unter den Besuchern auf ihre Kosten kommen. Es ist zum einen eine Sache der Planung,  zum anderen bietet der Hof in seiner Weitläufigkeit diverse Rückzugsmöglichkeiten.

 

Durch den Mitmachtag und eine darauffolgende Aktion erhielt der Innenraum der Scheune vorerst seinen letzten Schliff: Den schweren Strohhäcksler mit Gebläse trugen mehrere starke Männer vom Küchenbereich zur nördlichen Scheunenwand, wo die antike Maschine zum einen weniger stört und zum anderen von Interessenten begutachtet werden kann; der Stauraum wurde mit einem langen Vorhang von allen Seiten zugehängt und die mobile Feldküche ist mittlerweile vollständig eingerichtet. Die Scheune wirkt nun viel größer und beeindruckt jeden Besucher.  

 

Unser Patronatsfest am 13. September,  das wir aufgrund der Weihe des Vereins an das schmerzhafte Herz Mariens versuchsweise in ein „Matronatsfest“ umbenannten, wurde feierlich mit einem Konzert und einer Hl. Messe begangen. Nach dem Stabat mater, einer Sequenz aus dem 12. Jahrhundert, die von der Schola St. Anna vorgetragen wurde, führte Veronika Otto eine Celloimprovisation mit Obertongesang zum Thema "Maria unter dem Kreuz" auf. Die Besucher wurden andächtig lauschend in eine spirituelle Tiefe geführt, über die sie sich anschließend bei Kaffee und Kuchen austauschen konnten. Bei großartigem Wetter feierte dann eine Woche später Beate mit einer munteren Gesellschaft ihren Geburtstag auf dem Hof. Der kleine Sandkasten wurde endlich mit Sand gefüllt und von Rasmus begeistert eingeweiht. Beates Enkelsohn durfte sogar auf Klaus‘ Traktor fahren!

 

Schließlich gelang es uns noch, die Förderanträge bzgl. der Sanierung des Fachwerkhauses beim Amt für Denkmalschutz und beim Ministerium des Landes Brandenburg einzureichen. Außerdem bemüht sich Claudia derzeit intensiv um die Vernetzung im Dorf und sammelt Unterschriften für das Projekt „DorfDialog“, das zukunftsorientiert die Zusammenarbeit zwischen dem Achorhof und Märkisch Wilmersdorf verstärken soll. Demnächst werden wir auch einen Festnetzanschluss über die Telekom erhalten, sodass der Verein mit dem neu eingerichteten Büroraum im Keller bessere Voraussetzungen hinsichtlich Kommunikation und Verwaltung haben wird.

 

Der Musikalische Salon beginnt am 25. Oktober um 16 Uhr mit den Gebeten aus der Arche.   Die Nonne Carmen Bernos de Gasztold vermittelt im Sinne von St. Franziskus eine erstaunliche Unbefangenheit im Sprechen der Tiere zu Gott und lädt zu diesem Wagnis ein. Susanne Muhlack wird die Lesung halten, Erik Haffner wird dazu Orgelimprovisationen erklingen lassen. Vorher findet um 14:30 Uhr eine Hl. Messe mit Pfr. Colling statt. Unser Hofcafé kann an diesem Tag von 13:30 Uhr - 18:00 Uhr besucht werden. Wir freuen uns auf Ihr/euer Kommen und bitten um vorherige Anmeldung per Telefon, E-Mail oder über das Kontaktformular!

Herzliche Grüße

Cornelia und das Achor-Team