Newsletter Juni 2022

 

Schönes und Überraschendes im Mai/Juni 2022

 

„Es war wie ein Nach-Hause-Kommen für mich“, das war das schönste Kompliment, das der Achorhof am Pfingstmontag von einer Erstbesucherin erhielt.

 

Das Hoffest begann mit einer Hl. Messe mit Pater Colling, die Monika Behrendt mit ihrer Gitarre musikalisch unterstützte. Anschließend gab es bei sonnigen 26 Grad die legendäre Kaffeetafel im Innenhof für 23 Personen. Es war ein echtes Pfingstfest, zu dem überraschend sechs „Neue“ aus den Pfarreien von St. Michael/Mitte und von Hl. Geist/Berlin-Westend kamen. Ich zählte Besucher aus neun verschiedenen Gemeinden unserer Diozöse, aus Ost und West.

 

Viele haben einen ausgiebigen Spaziergang über das Freigelände gemacht und konnten in der mitlerweile üppigen Natur Ruhe und Erholung finden. Es gab auch wieder Kräuter mit nach Hause.

 

Der herrliche Tag klang gemütlich aus beim Grillen mit Salaten von Gertrud und Mechthild.

 

„Wir legen euch zwei Einstellplätze an“, mit diesen Worten überraschten uns Jens und Danny, als wir uns das erste Mal trafen. Sie wohnten im Mai eine Zeit lang auf dem Achorhof und setzten ihre Ankündigung in die Tat um. Sie füllten einen Container mit Bauschutt (3qm), setzen die Kantensteine, legten ein Kies- und Lehmbett an und sind nun beim Pflastern mit Feldsteinen.

 

Als ich das nächste Mal zum Hof kam, war das hohe Gras gemäht mit einem neuen, starken Benzin-Rasenmäher. Bereits zweimal kam er zum Einsatz und Bernhard ergänzte das Ganze mit seinem Sichelmäher und Claudia mit der Sense.

 

Auf dem großen Freigelände sieht man nun das hohe Gras wogen, durchzogen mit malerischen, verschlungenen Wegen. Überall sind kleine Naturräume entstanden. In der Weite sieht man viele weiße Holunder blühen, die auf dem Gelände der abgerissenen Feldscheune gewachsen sind. Die Grenzvermessung zu unseren Nachbarn ist auch abgeschlossen. Der gezogene Geflechtzaun steht auf einer Länge von 93 m. Hierzu hatte ich im Frühjahr die Hilfe von Bernhard und von Michael erhalten.

 

Die 30 km-Radtour von Herrn Kolbe am Pfingstsamstag scheint sich zu einem festen Programmpunkt zu entwickeln. Ab Südkreuz geht es über Kerzendorf (Mittagsessen) und dann zum Achorhof mit einer Kaffeetafel im Grünen. Mit dabei war wieder Judith, außerdem ein ehemaliger Schüler der Liebfrauenschule mit Freundin. Wir genossen auf der Feldwiese unter dem großen Apfelbaum die Sonne und die Freiheit nach der Pandemie. Dabei dachten wir auch an Gisela Kottwitz, die noch im Jahr zuvor dabei war, und die von dieser Begegnung schwärmte.

 

Am Freitag pilgerte die Klasse 8b der KSLiebfrauen zum Hof. Danach gab es einen von Schüler:innen vorbereiteten Gottesdienst mit Pfarrer Nehk und schließlich kamen die Eltern mit Kaffee und Kuchen dazu. In der Scheune verabschiedeten sie ihre Klassenlehrerin Frau Schulte-Hein. Dann eroberte jeder seinen Lieblingsplatz: In der Sonne oder unter dem schattigen Nussbaum, der Campingwiese oder dem Fußballplatz. Einige Eltern folgten der Führung über das Gelände und die Naturräume. Claudia und ich beantworteten die vielen Fragen. Die Eltern fanden, dass das Prinzip der Selbstversorgung in der Scheune besonders zum Kennenlernen und zum sozialen Zusammenwachsen beitrüge und bedankten sich vielmals für den schönen Tag.

 

Beate Spiekermann

Am Freitag, dem 13. Mai 2022 feierten Gertrud und Klaus Thater ihre Goldene Hochzeit auf dem Hof.